Campamento Roblealto

Samstag war es soweit. Das bekannte und allseits freudig erwartete Firstyears-Camp stand an der Tagesordnung. Am Samstagmorgen ist die ganze Schule samt Lehrern, Tío und Tías in das Camp Roblealto gefahren.

Nach etwa einer Stunde Bustour, die ich in ständiger Angst verbracht habe irgendwo mit irgendjemanden zusammen zu stoßen oder jemanden zu überfahren, sind wir am Camp angekommen. Es liegt etwas in den Bergen, nahe Heredia, und ist relativ groß. Es gibt viel, größere und kleinere Hütten, eine Mensa, ein großes offenes Versammlungsgebäude, das wie ein großer Balkon aussah, ein Fußball- und Basketballfeld und einem Pool, samt Wasserrutsche. Drum herum ist wilde Natur, also Dschungel.

Vor unserer Abreise haben uns noch alle gewarnt, dass es bisher immer wenn sie da waren, es geregnet hat und, dass es mega kalt wäre, weil es so hoch ist. Als wir da ankamen hat die Sonne geschienen und es war seeeeehr warm. Da verliert man ja schon iwi das Vertrauen in seine Secondyears….

Wir haben viele Spiele gespielt, hatten aber auch viel Freizeit, konnten uns besser kennenlernen und weiterhin in Costa Rica ankommen. Ich habe mit einer Gruppe von Firstyears die Umgebung erkundet, während andere in den eiskalten Pool gesprungen sind. Abends gab es das Highlight des Wochenendes, unser erstes Open Mic. Jeder der wollte, konnte was aufführen und sogar unsere Lehrer haben uns alle überrascht und was vorgetanzt. Es war unglaublich lustig und wir hatten mega viel Spaß.

Umso später es wurde, umso kälter wurde es dann auch. Ich habe im langen Schlafanzug, mit Pullover und Kuschelsocken, eingewickelt in einer Decke, im Schlafsack geschlafen. Und so war es auch gut. Ich hab wie ein Stein geschlafen.

Am Sonntag sind wir am späten Nachmittag wieder zurückgekommen und haben erstmal alle geduscht. Wir waren alle sehr müde, aber glücklich. Es war wirklich ein sehr schönes Wochenende und langsam findet man heraus, wer schon zu den Freunden gehört und mit wem man gerne etwas unternimmt.  Das Camp hat also alle seine Zwecke erfüllt. Wir waren mal weg vom Campus. Wir haben uns aneinander gewöhnt und uns kennengelernt. Wir haben den Campus als unser Zuhause akzeptiert.

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