Letzter Ausflug als Firsty – Cahuita

Wie versprochen kommt hier der Beitrag über meinen kleinen Ausflug nach Cahuita. Tut mir leid, dass das jetzt erst so spät passiert, aber es ist irgendwie ganz viel, ganz schnell passiert. Unsere Secondyears sind weg, ich bin zu Hause und nichts wird mehr sein wie zuvor…

Jetzt aber erstmal zurück nach Cahuita. Es war ein unglaubliches Wochenende Ann-Katrin, meine Secondyear, und ich wir sind Samstag (13.05.) früh losgefahren. Leider konnten wir noch nicht Freitag los, weil ich noch Klausuren hatte. Mit denen bin ich zu dem Zeitpunkt dann aber zum Glück dann durch gewesen und konnte die letzte Woche so richtig genießen. Mit dem Bus sind wir von San Jose direkt nach Cahuita gefahren wo uns Brigitte, die Besitzerin des Hofes wo wir übernachtet haben, dann abgeholt hat. Der Hof lag etwas außerhalb des Ortes, was uns aber nicht weiter gestört hat.

Nachdem wir unsere kleine Hütte bezogen hatten konnten wir uns aussuchen wann wir ausreiten wollten, denn dafür waren wir ja da. Wir haben uns entschieden gleich Nachmittags auszureiten und ich denke, das war auch die richtige Entscheidung ,sonst wären wir in der Sonne wahrscheinlich doch noch, trotz Sonnenkreme verbrannt.

Es war unglaublich. Wir waren eine ganz kleine Gruppe, nur Ann-Katrin, eine weitere Deutsche, die Führerin und ich. Die Pferde waren super lieb, auch wenn ich zu Anfang ein paar Probleme hatte. Nach einer Weile hatte ich aber alles im Griff und super war es auch vorher schon.

Wir sind erst am ‘Schwarzen Strand‘ entlanggeritten, da dieser aber ziemlich kurz ist und auch verhältnismäßig gut besucht, haben wir diesen schnell verlassen und sind an einen riiiiiiiiiesen Strand etwa 1Km weiter geritten. Dort konnten wir den Pferden dann volle Freiheit geben und sind durch die Brandung geprescht. Dieses Gefühl der Freiheit war echt unbeschreiblich. Später um den Pferden eine kleine Auszeit zu gönnen, sind wir in den Dschungel geritten. Es war wunderschön. Irgendwo haben wir dann einen kleinen Stopp gemacht und unsere Führerin hat uns Kokosnüsse von der Palme gepflückt und aufgehauen, so dass wir eine richtig schöne tropische Pause hatten. Hinterher sind wir wieder zurück geritten, nicht allerdings ohne vorher ein kleines Rennen zu veranstalten. Wir hatten mega viel Spaß.

Wieder zurück auf dem Hof haben wir dann die Pferde abgefertigt und haben sind freudenstrahlend unter die Dusche gesprungen. Leider hat uns aber auch alles wehgetan… Es hat sich aber gelohnt und ich würde es jeder Zeit wieder machen. Abends haben wir uns noch mit ein paar Freunden  in einer Bar getroffen, haben etwas zusammen getrunken und sind dann, nachdem wir noch ein Faultier in den Stromleitungen haben schlafen sehen, glücklich ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen hat Brigitte uns wieder in den Ort gefahren, zum Nationalpark Eingang. Ann-Katrin und ich, wir wollten beide schnorcheln gehen und nachdem wir ein gutes Angebot bekommen hatten haben wir das auch prompt gemacht. Wir sind mit dem Boot rausgefahren worden und haben dann an zwei verschiedenen Korallenriffen schnorcheln können. Es war unglaublich (ich weiß, ich hab das in diesem Bericht schon oft gesagt…). Wir haben ganz viele Fische aller Art gesehen, riesen Seeigel, Korallen, Hummer, Schildkröten und zu guter Letzt sogar Haie. Ja genau Haie, allerdings schlafen die angeblich Tagsüber weshalb wir uns keine Sorgen machen müssen. Zum Glück habe ich erst erfahren, dass es Haie waren und keine übergroßen nach  Haien aussehenden Fische (das hab ich mir zumindest eingeredet) als wir wieder zurück im Boot waren.

Zurück in Cahuita waren wir dann nur noch was zum Mittagessen und mussten dann leider zum Bus um wieder zurück in Richtung Campus zu fahren, denn für mich ging es noch eine Woche weiter mit Programm, Schule und vieles mehr. Graduation war nicht mehr weit entfernt.

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