Panama – Semana Santa 2017

Woooow, ist das schon wieder fast 2 Wochen her? Es ist gerade echt so viel los und so viel zu tun, dass ich mich dafür entschuldigen muss, dass ihr jetzt so lange nichts mehr von mir gehört habt und dieser Post jetzt auch schon mehr oder weniger weit, sagen wir mal gefühlt eine Ewigkeit, zurückliegt.

Ostern ist hier Costa Rica eine ziemlich große Sache, was auch verständlich ist da die meisten Leute hier katholisch sind und da auch ziemlich doll dran festhalten. Trotzdem hatten wir ‘nur‘ eine Woche Ferien, nämlich in der K-Woche. Das haben wir dann auch gleich ausgenutzt und sind Samstag früh nach Panama aufgebrochen, genauer nach Bocas del Toro. Das ist eine kleine Inselgruppe an der Karibikseite von Panama, kurz hinter der Grenze von Costa Rica. Wenn ich sage wir, meine ich die Secondyears Rachel aus Canada, Asude aus der Türkei und Anna aus der Ukraine, sowie meine Coyear Marina aus Italien und mich, eine ganz bunt gemischte Gruppe also.

Nachdem wir Ewigkeiten an der Grenze gestanden hatten sind wir abends gegen 7 Uhr endlich in Bocas angekommen. Filiberto, der Besitzer des schnuckeligen Hauses das wir für die Zeit dort gemietet hatten, hat uns netterweise am Bootsanleger abgeholt. Nach einer kleiner Rundfahrt um zu wissen wo wir die wichtigsten Sachen auf der Insel finden und einem schneller Stopp beim Supermarkt sind wir dann auch irgendwann erschöpft bei unserem Haus angekommen. Nach einem schnellen Abendbrot waren wir, schwupps, um 20:30, alle im Bett. Rachel und Anna, unsere Frühaufsteher waren am nächsten Morgen so lieb und haben Frühstück beim nächstgelegenen Supermarkt geholt. Danach sind wir alle gemeinsam aufgebrochen um die Insel ein bisschen zu erkunden, weitere Sachen eizukaufen, für Mittag und Abendbrot, Geldabzuheben bei der einzigen Bank auf der ganzen Insel und um einfach herauszufinden was man so schönes alles machen kann. Wir haben schnell einen älteren Mann kennen gelernt der verschiedene Inseltouren anbot und uns eine auch ganz besonders schmackhaft zu machen wusste. Also haben wir uns dann nach kurzem beratschlagen entschieden uns für den nächsten Tag (Montag) dort anzumelden. Nach dem Mittagessen zu Hause, sind wir dann an den 50m entfernten Strand gegangen und haben einfach nur ein bisschen gechillt. Abends waren wir um 8 Uhr dann wieder im Bett.

Der nächste morgen ging dann früh los denn um 9:30 mussten wir beim Touranbieter sein. Es war ein wundervoller Tag und die Tour war echt unglaublich. Wir sind zunächst in einem kleinen Boot zu einer Delfinen Bucht gefahren und haben Delfine beobachtet. Dann sind wir weiter zu einer anderen Insel gefahren wo ein kleines Restaurant war und haben einen 20 minütigen Stopp gemacht um Essen für später zu bestellen und um uns einzucremen. Nächster Halt war ein Korallenriff. Das Wasser war unglaublich klar und nachdem wir Schnorchel und Taucherbrille bekommen haben sind wir sofort vom Boot aus ins Wasser gehüpft. Gut 50 Minuten durften wir dort dann rumschnorcheln und es war wirklich unglaublich, da besteht auf jeden Fall wiederholungsbedarf (viellecht ja mal in Costa Rica nächstes Jahr). Als wir wieder alle im Boot waren sind wir zu einer kleinen Insel die Zapatilla heißt gefahren. Sie hat einen wunderschönen Strand wo wir 2 Stunden Halt gemacht haben und einfach nur am Strand liegen oder Schwimmen gehen konnten. Auf der Rückfahrt dann haben wir noch 2 kurze Stopps bei einer Insel gemacht wo es Faultiere gibt und wir haben tatsächlich eins von weitem gesehen!! Der zweite Stopp war vor einem kleinen Mangroven Wald wo gaaaaanz viele Seesterne leben. Es war unglaublich all diese Dinge in freier Wildbahn zu sehen. Irgendwann  so gegen 5 waren wir dann wieder da. Zurück in unserem kleinen Haus haben wir dann gemeinsam gekocht und, hehe, waren um 8 Uhr wieder im Bett und haben tief und fest geschlafen.

Der nächste Tag, Dienstag, unser letzter Tag auf der Insel war unglaublich heiß, wir sind morgens aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann erstmal wieder ins Bett gegangen. Nach dem Mittagessen und einem weiteren kleinem Nap haben wir uns aber doch aufgerafft und sind noch mal in den Ort gelaufen. Wir wollten ein bisschen Souvenirshoppen machen und nach einem kleinen gemütlichem Restaurant Ausschau halten wo wir zu Abschluss Essen gehen wollten. Es war ein schöner entspannter Tag und auch wenn wir so viel geschlafen haben und man meint wir hätten die kurze Zeit die wir nur in Panama hatten anders und besser nutzen sollen, war es einfach perfekt. Wir waren alle unglaublich erschöpft von den letzten Schulwochen und haben das Ganze genau so einfach gebraucht. Mittwoch sind wir dann nach dem Frühstück wieder aufgebrochen um um kurz nach 6 Abends wieder auf dem Campus zu sein. Ich bin unglaublich froh, dass wir diesen kleinen Trip nach Panama gemacht haben und kann wieder etwas von meiner Bucketlist streichen. Yaaay!!!

Leider hatte die Rückkehr auf den Campus auch etwas endgültiges, denn nun wird es keine stressfreie Minute mehr geben bis dieses Schuljahr vorbei ist, aber was soll‘s.  Es hat sich trotzdem gelohnt und würde ich es nochmal machen würde ich nichts anders machen!

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