Refugio Herpetológico de Santa Ana

Oh man, das ist schon wieder 1 1/2 Wochen her… Ich glaube unter meinem Bett wohnt ein zeitverschlingendes Monster. Naja, auf jeden Fall hab ich an dem Samstag vor zwei Wochen (26.11.16) endlich mal ein bisschen Zeit gefunden, wo ich dann mit meiner geliebten Secondyear Ann-Katrin zum Refugio in Santa Ana gefahren bin. Das ist eine Auffangstation für Tiere, die man Besuchen kann und dann durch einen kleinen Eintrittspreis und mit Spenden finanziert.

Es war ein sehr schöner kleiner Ausflug. Wir haben eine Führung bekommen, auch wenn wir nur zu zweit waren und durften die Tiere zum Teil halten oder streicheln. Es war sehr schön zu sehen, wie all diese Tiere wieder so aufgepäppelt werden konnten und ihr Leben nun doch eine gute Wendung genommen hat. Viele von ihnen sind durch Misshandlung von uns Menschen ins Refugio gekommen, einige wenige durch  Geburtskrankheiten, die sie alleine in der Wildnis überlebensunfähig gemacht haben.

Ich war überrascht wie gut sich die Mitarbeiter auskannten, viele von ihnen Freiwillige, und wie ordentlich doch alles aussah. Es war aber auch erschreckend zu hören was vielen der Tiere zugestoßen ist, das keiner dafür bestraft wird, ist eigentlich eine Frechheit. Wir Menschen biegen uns die Natur und alles so zurecht wie wir es brachen und machen uns alles so einfach wie möglich, dabei ist es und egal was mit dem Rest passiert. Es sollte viel mehr Refugios geben, damit auch all die anderen Tiere, mit ähnlichen schrecklichen Schicksalen, die Möglichkeit haben noch ein gutes weiteres Leben zu führen. Viel wichtiger ist dann aber, dass Tiermisshandlungen aufhören, denn auch wenn es für einige schwer vorzustellen ist, sie waren schon vor uns hier, sie können ohne uns Leben, aber können wir es ohne sie?

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